Warum hab ich mit einer „passenderen“ BR schlechtere Werte als mit einer „schlechten“ BR?

So sah meine BR (BasalRate) vor mehreren Monaten aus:

1.

 

Da wusste ich schon länger, das diese immer noch zu hoch ist für mein jetziges Gewicht.

Aber ich hatte keine Zeit, diese anzupassen. Der Loop hat das ja auch meistens (>90%) abgefangen.

Trotzdem sind meine Werte unter 80 mg/dl auf 13% statt sonst < 3% gestiegen == schlecht (finde ich!). (Nicht in der Grafik enthalten)

 

 

2.

Eine weitere Anpassung vor der dritten, sieht man dann später noch in der Zusammenfassung.

Ich habe die BR aber leider nicht zwischen gespeichert 🙁

 

 

3.

Nach dem ich bei einer Studie zum Vergleich vom Libre, Dexcom g5 und Poctech Sensoren teilgenommen habe, hab ich schon gesehen, das mein EssensFaktor (CR) auch viel zu hoch ist und man das Essen deutlich unterschätzt, was KE/KH angeht.

Und ebenso meine BR 🙂

Die Anpassung sah dann so aus:

 

 

 

 

4.

Dann war ich noch in Bad Heilbrunn um den Zucker einzustellen und endlich mal Basalraten Tests zu machen und weitere Ergebnisse verifizieren zu lassen.

Das ist ein anderes Thema, aber danach kam folgende BR raus:

 

 

 

Vor allem, das der Loop immer morgens gegen 6 Uhr abgeschaltet hat, war mir schon länger aufgefallen. Nun ist dies ausgebessert.

Was ich aber direkt gemerkt habe danach, das ich erstmal ein Profilswitch auf 120% machen musste.

Nach 2 Tage konnte ich aber wieder auf 100% gehen.

Ebenso musste ich bei den  AndroidAPS-Einstellungen erstmal noch drehen, da es mit den neuen Einstellungen viel, viel zu sanft war.

 

 

Im Vergleich aller 4 Anpassungen:

Und man muss korrekter beim Essen sein, da weniger Insulin on Board ist, bzw. wieder ein SEA machen. Der war mit der erhöhten BR nicht mehr nötig.

Aktuell habe ich auch smb always mal wieder aktiviert, was aktuell sehr gut klappt.

Und wenn die Werte doch nicht so laufen, wie gewünscht, kann ich ja mal noch 10-20% drauf legen 🙂

 

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Artikelserie: Closed Loop; 4. Installation/Nutzung von Nightscout

4. Installation/Nutzung von Nightscout

Auf die komplette Installation von Nightscout, gehe ich hier jetzt nicht näher ein.

Dafür kann man folgende Anleitungen nutzten, die man auch einmal lesen sollte:

http://www.nightscout.info/wiki/welcome

https://nightscout.gitbooks.io/user_guide/content/de/

Oder man nutzt den Dienst von https://ns.10be.de/de/ wo ich ein Dienst (shared) gebaut habe.

Das importieren von existierenden Nightscout-Server kann allerdings bei kaputten Profilen zu Problemen führen.

Ebenso ist die automatische Integration von autotune noch nicht fertig.

 

Also zurück zu Nightscout.

Eigentlich sprechen wir hier über Nightscout’s „cgm-remote-monitoring“, was ein in JavaScript geschriebener Server ist. Die Dateien werden daher per node.js ausgeführt, was die Serverseitige Ausführung von JavaScript ermöglicht.

Wenn man das erste mal auf seine Nightscout-Seite geht, wird man zu /profile weitergeleitet, wo man die ganzen Faktoren wie ISF, IC, BR-Rate usw. eingeben kann.

Wenn man sich noch nicht eingeloggt hat mit seinem API-Passwort, muss man dies erst einmal tun:

 

 

Danach kan man dann die Werte und  Einstellungen speichern.

Sobald man dann in xDrip, Glimp, LibreAlarm, OpenAPS etc. die URL und den API-Key/Token eingegeben hat und die Werte hoch geladen wurden, erscheinen diese auf der Startseite:

 

 

 

Man kann in Nightscout dann sehr viel einstellen. Was angezeigt werden soll oder ob es Alarm schlägt, wenn ein Wert zu hoch/niedrig ist.

 

 

 

Ebenso kann man für seine Werte die bei den anderen Programmen auch, sich die Perzentile-Auswertung (AGP):

 

 

 

 

 

Oder auch für die Tage insgesamt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oder auch nur allgemein die einzelnen Tage:

 

 

 

Es gibt noch mehr, das kann man aber selbst austesten 🙂

Für z.B. später mit AndroidAPS zu loopen, braucht man Nightscout, damit man das Lernprogramm absolvieren kann.

 

Dann gibt es z.B. noch das Autotune, welches versucht anhand der Nightscout-Daten und seinem Profil (muss man aktuell noch manuell erstellen), zu prüfen und zu ermitteln, ob die Faktoren und BasalRate noch korrekt ist:

Eine Erklärung dazu, wie die Werte zu interpretieren sind, ist hier erklärt (leider englisch):

https://openaps.readthedocs.io/en/2017-07-13/docs/walkthrough/phase-4/understanding-autotune.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nightscout ist echt super. Man kann auch einzelne Tokens erstellen, das man z.B. den kompletten Zugriff „verbietet“ und bestimmte Token bestimmte Berechtigungen haben (ReadOnly für  den Doc, CarePortal für z.B. die App 1 oder Admin-Token für App2).

 

 

Danach trägt man dann in xDrip, AndroidAPS, Glimp oder der entsprechenden App einfach https://api-token@deine-url.tld:port/api/v1/ ein, bzw. nur https://deine-url.tld:port/ je nach App.

 

 

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